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Manila, Hauptstadt der Philippinen

Manila, Luzon – stolzes Zentrum des philippinischen Inselstaates

Am südchinesischen Meer am östlichen Ufer der Manilabucht liegt Manila, Hauptstadt der Philippinen.
Perle des Orients“ wurde Manila von den spanischen Konquistadoren genannt. Zusammen mit noch 16 Städten und Gemeinden gehört Manila zur Region Metro Manila, einer Metropole mit 11,6 Millionen Einwohnern.

Intramuros, das historische Herz Manilas, lädt zahlreiche Touristen zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein. Am 24. Juni 1571 wurde hier von den Spaniern eine befestigte Siedlung Intramuros (auf spanisch „innerhalb der Mauern“) gegründet. Von der Festung Fort Santiago aus starteten regelmäßig bis nach Acapulco in Mexiko berühmte Galeonen von Manila, voll beladen mit Seide, Gewürzen, Porzellan, Gold, Edelsteinen, Drogen. Auf der Fläche von 64 Hektar, umgeben von meterdicken mittelalterlichen Mauern, konzentrieren sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der philippinischen Hauptstadt: die 1570 gegründete Festung Fort Santiago, die Casa Manila (das spanische Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert), die imposante Kathedrale von Manila mit der größten Orgel in ganz Asien und die älteste Kirche der Philippinen San Augustin, erbaut im Stil des Barock.

Die Philippinen sind das einzige asiatische Land, dessen mehrheitliche Bevölkerung sich zum Katholizismus bekennt. Papst Johannes Paul II. besuchte zweimal die Philippinen. 1981 wurde in Manila extra für seinen Besuch ein Palast errichtet, der so genannte „Coconut Palace“. Das Baumaterial bestand fast zu 100 % aus Kokospalmenholz. In der Vergangenheit diente das Gebäude als Nobelherberge für viele Prominente. Heutzutage beherbergt es ein Museum mit Orchidarium und Schmetterlingsgarten.
Man sollte sich die Zeit nehmen, um an dem ganz in der Nähe liegenden Roxas-Boulevard entlang der Manilabucht zu promenieren und eine Prise Seeluft zu schnuppern. Sunset Boulevard wird diese Prachtstraße von den Einheimischen genannt – und mit Recht: Der Sonnenuntergang an der Manilabucht ist ein atemberaubendes Bild.

Am nördlichen Ende des Roxas-Boulevard liegt die grüne Lunge der Stadt: der Rizal Park mit chinesischen und japanischen Gärten, einem Planetarium, einem Freilufttheater, Museen und Restaurants.

Sicherlich wird jedem Reisenden auf Manilas Straßen eine große Anzahl recht ungewöhnlicher Fahrzeuge auffallen – die Jeepneys. Die nach dem Abzug der amerikanischen Truppen verbliebenen alten Jeeps wurden von Einheimischen zu Kleinbussen umgebaut und werden als öffentliche Verkehrsmittel benutzt. Liebevoll bemalt und verziert gelten sie als typisch philippinisches Verkehrsmittel.